Wiederherstellung einer Festplatte mit Feuer- und Wasserschaden
Wir haben kürzlich eine Festplatte erhalten, die in einem Feuer gelandet war, woraufhin die Feuerwehr sie mit ihren Wasserschläuchen überschwemmt hatte. Das war eine lustige Herausforderung.
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Beim Öffnen wurde uns das gezeigt. Beim Testen des magnetischen Materials stellte sich heraus, dass dieses in Ordnung war; Es bestand also immer noch eine gute Chance, dass die Daten intakt waren.

Wir machten uns ohne Verzögerung an die Arbeit und nach Stunden intensiver Arbeit kamen wir zu diesem Ergebnis:

Neues Gehäuse, neue Leseköpfe, neue Magnete, aber natürlich die gleichen Datenträger. Was wir dann sahen, ließ uns den Mut verlieren. Anscheinend hatte jemand die Scheibe gedreht, bevor sie zu uns kam, mit Wasser und Schmutz darin.
Auf diesem Foto ist es nicht deutlich zu erkennen, aber die Oberseite ist voller kleiner kreisförmiger Kratzer, die durch die Messung entstanden sind Köpfe, die sich über sie bewegen, mit Schmutzpartikeln dazwischen. Diese Kratzer waren unter dem Schmutz nicht sichtbar, sonst hätten wir den Auftrag höchstwahrscheinlich abgelehnt. Die Unterseite war optisch in einem besseren Zustand. Wir konnten das Laufwerk (nach einigen Optimierungen) zum Booten bringen und sogar mit dem Lesen von Daten beginnen, aber wir bemerkten schnell dieses Muster:

Grün bedeutet: gute Daten; Gelb und Weiß müssen noch gelesen werden oder wurden übersprungen; Schwarz ist nicht lesbar. Auch hier scheinen die Leseköpfe unsichtbare Kratzer im Magnetmaterial hinterlassen zu haben, wodurch die Daten so stark beschädigt wurden, dass sie unbrauchbar wurden. Hätte man das Laufwerk ungestört gelassen, bevor es zu uns kam, hätten wir die Daten mit großer Wahrscheinlichkeit retten können, mussten aber leider aufgeben. Schade.